Gemeinderatsbericht vom 20. November 2025

Stadt Schrozberg stellt Antrag für Fördermittel zur Sanierung der Sportanlagen

Schon seit einigen Jahren ist der schlechte Zustand der Sportanlagen rund um den Rasenplatz bekannt, vor allem die 400m-Laufbahn, die Anlagen für Weitsprung, für den Hochsprung und für die Werfer. Auch die Gemeinderäte haben sich bei einer Befahrung der städtischen Liegenschaften im vergangenen April davon ein Bild machen können. Die Beläge sind über die Jahre komplett verbraucht und teilweise ist der Unterbau schon sichtbar. Für Sportlerinnen und Sportler besteht erhebliche Verletzungsgefahr. Die Rasenfläche des in der Mitte liegenden Fußballfeldes soll bei einer Sanierung unberücksichtigt bleiben, da sich die Maßnahmen dadurch extrem verteuern würde. Vorgestellt wurden die geplanten zu beantragenden Maßnahmen von Herrn Eissing vom planenden Ingenieurbüro IPE. In der sich anschließenden Diskussion ging es hauptsächlich um die Frage, ob das Fußballfeld in diesem Zuge nicht doch gleich mitsaniert werden könne. Begründet durch die extrem hohen Kosten wurde dieses Gewerk aber nicht mit in die Antragsstellung aufgenommen, zugesagt wurden aber neben den entsprechenden vorbereitenden baulichen Maßnahmen auch ein Gesprächstermin und Absprache des Vorhabens mit der Schule Schrozberg sowie dem TSV Schrozberg. Einstimmig, aber mit Enthaltungen fiel die Entscheidung für diesen Beschlussvorschlag.

Kurz berichtet:

  • Das Wärmezentrum an der Schrozberger Schule wurde im Jahr 2003 errichtet und sorgt neben einer Gasheizung, die als Ersatz bei Ausfall des Ofens dient oder auch bei sehr kalten Temperaturen mithilft, für Wärme im Schulhaus, dem Kindergarten, der Stadt- und Mehrzweckhalle, dem Feuerwehrmagazin und dem Lesetreff. Nach einigen kleineren notwendigen Reparaturen zeigt sich nun ein größerer Reparaturauftrag. Aufgrund des Alters der Anlage wurde dem Gremium vorgeschlagen, den bestehenden Ofen soweit wie möglich noch im Winter 2025/2026 zu betreiben und parallel dazu eine Planung für den Ersatz in Gang zu bringen. Vorgeschlagen wurde dafür als planendes Büro das Büro Metzger aus Weikersheim. Die Planungsleistungen für die erforderlichen Arbeiten am Gebäude sollen durch das Büro Fleck übernommen werden. Einstimmig erfolgte hierfür der Beschluss.

 

  • Eine Änderung der Betriebssatzung für den Eigenbetrieb „Wasserversorgung Schrozberg“ wurde notwendig, nachdem in der Konzessionsvereinbarung zwischen der Stadt Schrozberg und dem Eigenbetrieb festgelegt ist, eine Konzessionsabgabe an den Kämmereihaushalt abzuführen, was eine Gewinnerzielungsabsicht impliziert. Der § 1 Absatz 3 wurde nach dem Beschluss des Gremiums nun gestrichen, nachdem dieser besagt, dass der Eigenbetrieb keine Gewinne erzielen sollte. Eine entsprechende Veröffentlichung finden Sie in diesem Mitteilungsblatt.

 

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schrozberger Rathauses wurden dem Gemeinderat mithilfe einer Präsentation kurz vorgestellt, nachdem es in letzter Zeit einige Personalwechsel gab.

 

  • Einem Bauantrag wurde das Einvernehmen erteilt nachdem bereits der Ortschaftsrat Schmalfelden zugestimmt hatte, nämlich dem Bauantrag zum Neubau eines Ferkelaufzuchtstalles mit Strohlager, Futtersilos, Jauchgruben und Dunglager auf Gemarkung Schmalfelden. Vorgestellt wurde weiter ein Bauantrag zum Neubau einer Insektenmastanlage mit Waschwasserbehälter auf Gemarkung Leuzendorf. Beraten und beschlossen soll dies noch vom Ortschaftsrat Leuzendorf werden und dann auch das Einvernehmen des Gemeinderats in der Dezember-Sitzung erteilt werden.

 

  • Eine Spende durfte der Gemeinderat freudig annehmen, nämlich die der Raiffeisenbank Schrozberg für die Anschaffung von Ruhebänken auf dem Friedhof in Bartenstein. Herzlichen Dank nochmals von dieser Stelle.

 

 

  • Bürgermeisterin Förderer gab bekannt, dass ab dem 17.11.2025 Frau Cornelia Rudolf aus Igersheim ihre Stelle bei der Stadtkasse angetreten hat.

 

  • Für das Volksbegehren „XXL-Landtag verhindern!“ wurden bei der Stadt Schrozberg acht Unterstützungsunterschriften abgegeben.

 

 

  • Bürgermeisterin Förderer gab bekannt, dass für die Landtagswahl am 08. März 2026 folgende Wahlbezirke gebildet wurden:

 

Schrozberg Süd

Schrozberg, Rathaus Sitzungssaal

Schrozberg Ost

Schrozberg, Rathaus Kultursaal

Schrozberg Nord

Schrozberg, Rathaus Foyer

Bartenstein/Ettenhausen/Riedbach

Bartenstein, Mehrzweckhalle

Heiligenbronn/Spielbach

Heiligenbronn, Dorfgemeinschaftshaus

Leuzendorf/Schmalfelden

Schmalfelden, Alte Schule

Briefwahl

Schrozberg, Rathaus Wappensaal

 

 

  • Bürgermeisterin Förderer informierte die Gemeinderäte darüber, dass ab dem Jahr 2026 keine Beratungstage der Deutschen Rentenversicherungen mehr im Schrozberg Rathaus stattfinden werden. Nachdem diese bereits in diesem Jahr nur vierteljährlich stattgefunden haben, verweist die Deutsche Rentenversicherung für die Zukunft auf Telefon- und Videoberatungen und Beratungen vor Ort in den Dienststellen in Aalen und Schwäbisch Hall.

 

  • Zum Schrozberger Weihnachtsmarkt rund um das Schloss lud Bürgermeisterin Förderer das Gremium ein: Am Wochenende des 3. Advent vom 12. Dezember bis 14. Dezember 2025 ist es wieder soweit.

 

  • Die nächste Sitzung des Schrozberger Gremiums findet statt am Dienstag, den 16. Dezember 2025 um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Heiligenbronn.

 

Baubeschluss zur Sanierung Schrozberg Nord Abschnitt 1 gefasst

Schon lange notwendig und gefordert, nun soll es endlich losgehen mit der Sanierung des ersten Abschnittes des Sanierungsgebietes Schrozberg Nord. Was genau gemacht werden soll stellte in der Gemeinderatssitzung am 20. November 2025 Herr Eissing vom planenden Ingenieurbüro IPE vor. In einem ersten Bauabschnitt ist vorgesehen die Fahrbahnen, Gehwege und Verkehrsrandbereiche sowie die Infrastruktureinrichtungen wie z.B. Wasserversorgung, Kanalisation oder auch die Straßenbeleuchtung zu erneuern bzw. zu ergänzen. Herr Eissing berichtet von Bereichen, in welchen dann künftig beispielsweise nur noch auf einer Seite ein Gehweg, dann aber in vernünftiger Breite entstehen soll. Auch die Gestaltung war Thema, so sollen die Gehwege neben Betonbordsteinen auch mit Granitbordsteinen versehen werden. Einstimmig votierte das Gremium für diesen Vorschlag. Die Stadt Schrozberg hofft, dass im Frühsommer 2026 nach der nun zu erfolgenden Ausführungsplanung und der Ausschreibung die Arbeiten dafür starten können.

Gemeinderat beschließt neue Gartenordnung für die Schrebergärten

Einstimmig bzw. mehrheitlich stimmte der Gemeinderat einer neuen Pachtordnung für die städtischen Schrebergärten, der Kündigung der bestehenden Pachtverträge und der Rückbauverpflichtung sowie der Anhebung des Pachtzinses auf 250 € zu. Notwendig werden diese Schritte, da sich der Zustand der Schrebergärten an der Ortsausfahrt in Richtung Blaufelden im Laufe der letzten Jahre sehr negativ entwickelt hat. Entgegen der ursprünglichen Nutzung als Kleingartenanlage findet man heute oft eigentlich nicht erlaubte Bebauungen, Lager, Kfz-Abstellplätze usw. Außerdem hat die Stadtverwaltung die Information erreicht, dass die Gärten zum Teil ohne Absprache mit der Stadt „weitergegeben“ werden oder auch horrende Ablösesummen für illegal errichtete Bebauung verlangt und auch bezahlt werden. Mit dem jetzt gefasst Beschluss sollen die 40 Parzellen wieder ihrer bestimmungsgemäßen Nutzung zugeführt und die Bebauung auf das zulässige Maß zurückgenommen werden. Realisierbar ist dies über die Kündigung der derzeitig bestehenden Pachtverträge, die dann durch einen neuen Pachtvertrag ersetzt werden. In diesem Zuge wird weiter der Pachtzins von 50 € pro Jahr auf 250 € pro Jahr angehoben, so der mehrheitliche Beschluss des Gremiums.

Maßnahmen zur Erneuerung der Serverlandschaft der Stadt Schrozberg vorgestellt

Vorgestellt wurde dem Gremium in der Sitzung vom November die Maßnahme zur Erneuerung der Serverlandschaft der Stadt Schrozberg, der Schaffung von Redundanzen und der Virtualisierung der PC-Arbeitsplätze. Die Gründe, die für solch ein doch recht kostspielige Maßnahme sprechen, stellte dem Gremium der IT-Administrator der Stadt Schrozberg André Geißler vor. Die bisher eingesetzte Servertechnik entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Zum einen ist die Hardware veraltet, außerhalb der regulären Garantie und zudem zunehmend störanfällig, zum anderen fehlen die notwendigen Redundanzen. Es soll die gesamte Serverlandschaft erneuert werden, um sowohl die Serverumgebung redundant aufzubauen, sowie die Arbeitsplätze zu virtualisieren. In diesem Zuge sollen dann auch die weiteren Dienststellen wie Kindergärten, Bauhof oder der Lesetreff an den Server angebunden werden, da dieses oft ohne angemessene Datensicherung betrieben werden. Notwendig wäre für diese Maßnahme auch ein neuer Server-Raum. Damit würde man außerdem einer Anforderung aus dem Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt nachkommen. Vorgestellt wurde diese Maßnahme im November, erneut beraten und beschlossen werden soll dieser Tagesordnungspunkt dann in der Dezember-Sitzung.

 

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Rathaus Schrozberg

Neues deutsches Namensrecht

Ab 1. Mai 2025 gibt es ein neues deutsches Namensrecht, mit viel mehr Möglichkeiten.

Wichtige Änderungen im Überblick:

  • Die Namenswahl nach der Eheschließung wird vielfältiger
  • Doppelnamen für Kinder sind möglich
  • erleichterte Namensänderungen für Scheidungs- und Stiefkinder

Erklärungsvideo zum Ehenamensrecht: 
https://youtu.be/tWgu3lRUmxU 

Erklärungsvideo zum Kindesnamenrecht: 
https://youtu.be/j7EZq8Rq3ss 

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