TSV Schrozberg – Stadt Schrozberg und TSV, Partner mit unterschiedlichen Vorzeichen

 

TSV Schrozberg sucht Führungspersonal von Günther Sausele  

Die Jahreshauptversammlung des TSV Schrozberg machte eines deutlich: Stadt und Verein stehen in unmittelbarem und partnerschaftlichem Abhängigkeitsverhältnis und doch sind die Voraussetzungen unterschiedlich. Auf der einen Seite die Stadtverwaltung mit guter Ämterbesetzung, aber klammer Kassen. Auf der anderen Seite ein gut situierter Verein, dem aber das Führungspersonal ausgeht und der aktuell einige Ämter nicht besetzen kann. Die Diskrepanz kam bei den Berichten von Finanzreferentin Birgit Lang und ihren Mitstreitern im Vorstand, sowie dem Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters Friedrich Gackstatter und seinem kurzen Schwenk zur Gemeindepolitik deutlich zum Ausdruck. Nach dem „Kaltwasser-Gate“aus Coronazeiten haben sich die Wogen wieder geglättet und man arbeitet gemeinsam an einem Mammutprojekt, der Sanierung des Rasenplatzes und der Leichtathletikanlage. Der TSV hat deswegen seinen bei der letztjährigenVersammlung anvisierten Darts-Anbau am Vereinsheim auf Eis gelegt. Selbstredend, dass die Kasse des Vereins durch Birgit Lang excellent geführt ist, so die lobenden Worte aus berufenem Mund von Kassenprüfer Winfried Stahl. Allein die Ämterbesetzung in der Führungsetage bereitet Kopfzerbrechen. Steffen Flaig ist als seitherige Nr. 2 noch einziger Vorstand und im sechsköpfigen Vereinsbeirat bleiben 3 Posten unbesetzt. Dies auch weil Diamant Tishukaj seinen Chefsessel aus privaten und zeitlichen Gründen räumt, nachdem er dieses Amt als bisher jüngster Vorstand vor 8 Jahren übernommen hatte. Sein Rückblick zeigte eindrucksvoll, was sich in dieser Zeit beim TSV „bewegt“ hat und wie er positive Erinnerungen mit in seinen „Vereinsruhestand“ nimmt. Den Dank, den er verdientermaßen einheimste, gab er an seine gesamte Führungscrew weiter, ohne die der Erfolg des Vereins so nicht möglich gewesen wäre. Jetzt gilt es, sich von der Spitze her neu aufzustellen. Steffen Flaig ist der verbleibende Steuermann, er schart erfahrenes Personal um sich und man sollte ihn zukünftig nicht „hängen lassen“. Erfrischend und gleichzeitig beeindruckend sind die Aktivitäten in den Abteilungen. Dabei geht es nicht immer nur um sportliche Erfolge, sondern auch um Freude an der Bewegung und der Gemeinschaft. Patrick Mühlenstedt und seine aktiven Fußballer haben den Aufstieg fest im Visier, auch wenn es 2 Tage später im Derby gegen Blaufelden bereits einen Rückschlag gegeben hat. Eine Seniorenmannschaft kann mangels Masse nicht mehr gemeldet werden und die Jugendmannschaften von A bis F werden in 3 Altersklassen mit der SpVgg Gammesfeld gebildet. Die A-Jugend liefert dem Trainerteam Markert/Wagner immer wieder gutes Personal für höhere Aufgaben. Matthias Himmelein ist in seiner Eigenschaft als Abteilungsleiter der Leichtathleten längst ein alter Hase. 80 Kinder tummeln sich in der kalten und dunklen Jahreszeit in der Halle. Draußen kämpfen ca. 40 Kinder, 30 Erwachsene und 5 Familien um Lorbeeren beim Deutschen Sportabzeichen. Rekordhalterin und jahrzehntelang fester Bestandteil Schrozberger Sportlerehrungen ist bis auf weiteres und uneinholbar Gertrud Fischer. Stephanie Klamann steht der Turngruppe vor und muss bei den Kleinsten derzeitden Aufnahmestopp verkünden. Zu groß ist hier der Andrang, während bei den Herren „50plus“ das Personal ausgeht. Vorschulturnen, Grundschulturnen, Erwachsenen-Yoga, Fitness, Dancing, alles Disziplinen, die beliebt sind und gerne angenommen werden. Arnold Krämer freut sich in der Tischtennisabteilung über 4 Trainer, 25 Kinder und 20 aktive Spieler. Die 1. Herrenmannschaft spielt in der Bezirksklasse eine gute Rolle und „droht“ in die Bezirksliga aufzusteigen. Das wäre allerdings eine zu große Herausforderung und man müsste ernsthaft überlegen, ob man diese überhaupt annehmen könnte. Thomas Zellmer betreut in der Volleyballabteilung ca. 30 Mitglieder von 15 bis Ü50. Diese Abteilung misst sich vollkommen ohne Leistungsstress mit anderen Vereinen bei freundschaftlichen Begegnungen. Die Rückschau beim TSV Schrozberg ist durchweg positiv. Wagt man einen Blick nach vorne, so macht vor allem die Personalsituation in der Führungsetage nachdenklich. Aber, der TSV ist gefestigt und dürfte auch diese Herausforderung meistern.  

 

Folgende Ehrungen wurde im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung verliehen:         

 

30 Jahre treue Mitgliedschaft

 

 

 

Döffinger, Elisabeth

Dümmler, Frank

Ehrmann, Christian

Haag, Thorsten

Jäger, Matthias

Klamann, Stephanie

Wagner, Sabine

Rauch, Lena

Soldaczuk, Daniel

 

 

 

40 Jahre treue Mitgliedschaft

 

 

 

Grübel , Harald

Kammleiter, Steffen

 

 

 

50 Jahre treue Mitgliedschaft

 

 

 

Bacelj, Marko

Brasch, Rosa-Maria

Brümmer, Dieter

Brümmer, Hannelore

Coehlo, Pedro

Fleck, Michael

Hildner, Ulrich

Klöpfer, Hannelore

Lang, Birgit

Osswald, Waltraud

Stirnkorb, Hermann

 

 

 

10 Jahre aktive Vereinstreue

 

 

 

Bäuerlein, Jonas

Vogel, Theresia

Lober, Anja

Mühlenstedt, Patrick

Möbus, Tanja

Schneider, Niklas

Haag, Sebastian

Leiberich, Leonhard

 

 

 

15 Jahre aktive Vereinstreue

 

 

 

Bauer, Stefan

 

Flaig, Marco

 

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Neues deutsches Namensrecht

Ab 1. Mai 2025 gibt es ein neues deutsches Namensrecht, mit viel mehr Möglichkeiten.

Wichtige Änderungen im Überblick:

  • Die Namenswahl nach der Eheschließung wird vielfältiger
  • Doppelnamen für Kinder sind möglich
  • erleichterte Namensänderungen für Scheidungs- und Stiefkinder

Erklärungsvideo zum Ehenamensrecht: 
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Erklärungsvideo zum Kindesnamenrecht: 
https://youtu.be/j7EZq8Rq3ss 

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